Verfasst am: Do Nov 13, 2008 6:06 pm Titel: chemische Frage zum Mixen
hallo, ich hoffe mir kann jemand weiterhelfen...
bevor ich zuhause ungenau wodka und wasser zusammenkippe gebe ich die frage einmal weiter:
gibt es einen cocktail bzw. ist beim cocktail mixen generell der effekt zu bemerken, dass das volumen des gemixten getränks geringer ist als wenn man die volumina der einzelnen bestandteile zusammenrechnet?
(beispiel: würde man 50 ml Wasser und 50 ml Brennspiritus gutdurchmischen erhält man 97 ml flüssigkeit)
Anmeldungsdatum: 19.07.2008 Beiträge: 248 Wohnort: D-Weil im Schönbuch
Verfasst am: Do Nov 13, 2008 6:57 pm Titel:
Naja laut Theorie ist vieles anders. Auch wenn besagtes laut meinen Kenntnissen stimmt, spielen 3 % beim mixen nicht wirklich eine Rolle. Um meine Vorgehensweiße beim mixen zu nennen. 1. schaust dir mal deine Gläser an und schätzt deren Inhalt (bzw. weißt ihn grob nach 1-2 Cocktails) 2. Suchst irgendwelche Cocktails raus. 3. Nimmst prozentuell von den angegebenen Zutaten mehr dazu Bsp. 6 cl. von nr 1, 6 cl von nr. 2 und 3 cl von 3 soll nun in ein circa 22 cl Glas rein. Nimmste halt 8,8,4 cl., bis zum Rand sollte es ja nicht voll werden^^. Nun nimm mal deine 3 %. das wären 6 ml sprich nen halber cl. Also wenn das ne Rolle spielt weiß ich echt nicht^^ _________________ Shake and make
what your guests like to take
Also ich muss zugeben, über diese Frage habe ich noch nie nachgedacht, aber gerade gestern ist mir aufgefallen, dass ich Zutaten zusammengemixt habe, die eigentlich 20 cl in Summe ergeben hätten müssen, aber im Shaker waren nur 16 cl. Dann hat die Glasgröße fast nicht mehr gepasst. Ich werde einmal ein paar bekannte Chemiker fragen, vielleicht können die mir helfen....
Da hätt ich eventuell ne Erklärung, falls es noch wen interessiert *gg*
Liter is ja bekanntlich ne Volumsangabe und hat nix mit dem Gewicht zu tun...
Die verschiedenen Flüssigkeiten haben Moleküle, die unterschiedlich groß sind. Wenn man die Flüssigkeiten mischt, dann können die kleinen Teilchen in die Zwischenräme von den großen Teilchen gelangen.
Dasselbe könnte man im Prinzip so erklären:
Man nimmt Steine mit nem Durchmesser von 10cm, schüttet die in einen Behälter, danach schüttet man vorsichtig Kies (so 2-6cm) darüber. Wenn man den Behälter dann schüttelt, kann der Kies in die Zwischenräume von den größeren Steinen und das Gesamtvolumen verringert sich, aber das Gewicht nicht, also wird im Endeffekt die Dichte höher.
Nur so nebenbei, keine Ahnung obs überhaupt wen interessiert
PS: Oder wir verschütten einfach nur den fehlenden Anteil
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